Glasfaseranschluss Interessensbekundung

Bürger/innen und Unternehmen der Stadt Sterzing haben die Möglichkeit ihr Interesse an der Anbindung an das Glasfasernetz zu bekunden. Anschließend realisiert die Firma Infranet AG eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung vom Knotenpunkt (POP) bis zum Haus, sodass jeder/e Endnutzer/in über eine eigene dedizierte Glasfaser an den Knotenpunkt angebunden wird.

Diese nachhaltige, ultraschnelle Glasfasertechnologie bietet eine stabile und sichere Verbindung auch bei erhöhtem Bedarf. Sogar bei einem Einsatz von mehreren Endgeräten zugleich wie Smartphone, Laptop und Spielekonsole. Sie ist die einzige Technologie, bei der die Glasfaser direkt bis ins Haus verlegt wird. Somit können Sie beruhigt Ihren täglichen Aktivitäten nachgehen. Arbeiten von Zuhause aus, Teleschule und Hausaufgaben, Abwicklung telematischer Anfragen mit der öffentlichen Verwaltung, Telemedizin oder Online-Spiele sowie Pay-TV in der Freizeit, sind kein Problem mehr.

Die Schritte zum Glasfaseranschluss:

1. ONLINE-INTERESSENSBEKUNDUNG

Damit Ihr Gebäude im Rahmen dieses Projektes an das Glasfasernetz angeschlossen werden kann, ist es notwendig eine Online-Interessensbekundung auf der institutionellen Webseite der Infranet AG unter dem Link https://infranet.bz.it/bestellung-glasfaseranschluss/(Klick auf „Sterzing“) durchzuführen.

Unter dem Link sind jene Anschriften aufgelistet, die im Rahmen des Projektes erschließbar sind.

Für die Anbindung des kompletten Gebäudes genügt es, wenn nur ein Eigentümer/in bzw. Vermieter/in einer Immobilieneinheit oder der Kondominiumsverwalter, eine Interessensbekundung abgibt.

Im Fall der Kondominien empfiehlt es sich, den Kontakt mit dem Kondominiumsverwalter bezüglich des Projektes aufzunehmen.

Für die Errichtung eines Glasfaseranschlusses fällt keine Erschließungsgebühr an.

2. AUSFÜHRUNG DER ANSCHLÜSSE

Nachdem die Interessenbekundungen abgegeben sind, erfolgen in einem nächsten Schritt entsprechende Lokalaugenscheine mit der Ausführungsfirma bei allen gemeldeten Endnutzern/innen, um das Vorhandensein der Leerrohre, die entsprechende Machbarkeit der Anbindung und eventuelle Notwendigkeit der Grabungsarbeiten zu prüfen sowie die Übergabepunkte im Gebäude zu definieren.

Während der darauffolgenden Verlegung der Infrastruktur (fehlende Leerleitungen), zieht die Infranet das Glasfaserkabel bis zum ersten Eintrittspunkt im Gebäude ein (Keller, Garage, Zählerraum, usw.), installiert dort die entsprechende Terminierungsbox (BEP) und führt die Kollaudierung der Glasfaser durch.

3. AKTIVIERUNG DES GLASFASERNETZES

Nach erfolgter Kollaudierung aller errichteten Glasfaseranschlüsse wird die realisierte Netz-Dokumentation auf ihre Korrektheit geprüft und in das einheitliche Informationssystem implementiert. Schließlich kann das komplette Glasfasernetz in Betrieb genommen und aktiviert werden. Eine individuelle Aktivierung der Anschlüsse ist nicht möglich. In dieser Phase gibt die Infranet das aktivierte Netz allen interessierten Providern bekannt, sodass diese ihre vielfältigen, auf Glasfaser basierenden Internetdienste, den Endnutzern anbieten können.

4. VERTRAG MIT DEM PROVIDER ZUR AKTIVIERUNG DER INTERNETDIENSTE

Nachdem das Glasfasernetz mit allen errichteten Anschlüssen aktiviert ist, kann sich der/die Endnutzer/in für die Aktivierung der Internetdienste an einen Provider wenden. Dieser wird ihm dann zu den verschiedenen Vertragsformeln auch die entsprechenden Tarife anbieten.

Im Zuge der Aktivierung der Dienste wird durch den erwählten Provider auch die gebäudeinterne Verkabelung von der Terminierungsbox (BEP) bis in die Wohnung vorgenommen.

Nutzen Sie die Gelegenheit proaktiv dabei zu sein, um auch in Ihrem Zuhause von den vorteilhaften Voraussetzungen für schnelles Internet zu profitieren.

Zuständig

DEU