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News | 13.11.2017 | 09:56

Neujahrsentschuldigungskarte 2018

Auch in diesem Jahr ist das Motiv der Neujahrsentschuldigungskarte die Stadt Sterzing mit dem Zwölferturm. Der Maler "Tribulaun", der mit bürgerlichem Namen Ernst Mair heißt, stammt aus Wiesen in unserer Nachbargemeinde.

Der Maler Tribulaun mit dem Original der NeujahrsentschuldigungskarteDer Maler Tribulaun mit dem Original der Neujahrsentschuldigungskarte

Der Künstler wurde 1928 als ältester Sohn von Franz und Hedwig Mair geboren und übersiedelte mit seiner Familie noch im selben Jahr in das Obernbergtal in Nordtirol. Bereits in der Volksschule fiel sein außergewöhnliches künstlerisches Talent auf. Es sollte allerdings noch einige Jahre dauern bis ihm als 17-jähriger der Besuch der Malschule von Toni Kirchmayr in Innsbruck ermöglicht wurde.
1947 begann Ernst Mair das Studium der Malerei an der Akademie in Wien, später ging er für ein Jahr nach Paris und landete schließlich an der Akademie in Düsseldorf. Ab 1958 lebte er für 10 Jahre in Berlin, das damalige Zentrum expressionistischer Kunstgedanken. Diese Zeit prägte den Maler und wohl aus Heimatliebe legte er sich während dieser Zeit den Künstlernamen "Tribulaun" zu.
1968 kehrte der Maler Tribulaun wieder nach Obernberg zurück, wo er als freischaffender Künstler inzwischen ein großes Werk expressiver Malerei geschaffen hat.

Die Idee der Neujahrsentschuldigungskarte hat in Sterzing eine lange Tradition. Bereits im 19. Jahrhundert entbanden sich Sterzinger Bürger durch den Kauf der Neujahrsentschuldigungskarte von der Pflicht, jedem persönlich die Neujahrsglückwünsche zu überbringen. Zudem konnten sie dabei Gutes tun, denn der Erlös aus dem Verkauf der Karten kam schon damals den Armen zugute.

Heute unterstützt die Stadt Sterzing mit der Aktion karitative Projekte der deutschen und italienischen Pfarrcaritas Sterzing und des Vinzenzvereins.

Die original signierten Drucke können wie jedes Jahr für 30 Euro in der Raiffeisenkasse Wipptal erworben werden.

(BS)